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Warum Physiotherapie?


Es ist unser Wunsch und unsere Verantwortung, dass das Pferd seinen Reiter gesund und ohne Schmerzen tragen kann.

Wichtig dafür ist die optimale Funktion und harmonische Zusammenarbeit aller beteiligten Strukturen im Pferdekörper. Doch diese können verklebt, blockiert, verspannt, verkürzt, fest, gezerrt und schmerzhaft sein und können dann ihre Funktion nicht mehr genügend erfüllen.

Der Bewegungsapparat des Pferdes ist während des Gerittenwerdens großen Belastungen ausgesetzt. Das Pferd ist mit seiner Hängebrückenkonstruktion (Vorhand – Rücken – Hinterhand) nicht dafür gebaut, einen Menschen Tag für Tag zu tragen und dabei gesund und ohne Verspannungen zu bleiben. Noch dazu kommen Fehlbelastungen, Unfälle, Krankheiten, unpassendes Equipment, Stress, etc. Das Resultat sind Schmerzen, Verspannungen, kompensatorische Bewegungsmuster und sekundäre Verspannungen. Auf Dauer können hierdurch irreversible Schäden an Sehnen, Bändern, Faszien und Gelenken entstehen.


Die Aufgabe des Reiters und Pferdebesitzers ist es daher, dafür Sorge zu tragen, dass das Pferd trotzdem gesund und schmerzfrei bleiben kann. Dabei kann die Physiotherapie sehr gut helfen. Durch das gezielte Lösen von Muskulatur, Triggerpunkten und Faszien, das Mobilisieren und Dehnen kann der Bewegungsapparat des Pferdes wieder seine Aufgaben erfüllen. Auch blockierte Gelenke können durch eine physiotherapeutische Behandlung der umliegenden Gewebe gelöst werden.

Jedes Pferd, egal welches Alter, welcher Ausbildungsstand, ob Freizeit- oder Sportpferd - kann physiotherapeutisch unterstützt und behandelt werden. Sowohl in der Rehabilitationsphase als auch in der Prävention ist dies sinnvoll.


Sinnvoller Einsatz der physiotherapeutischen Behandlung:

 

Rehabilitation

  • Steigerung / Optimierung der Leistungsfähigkeit

  • Wiederherstellung oder Verbesserung der Bewegungsfähigkeit der Gelenke, Wirbelsäule, Muskulatur, Sehnen, Bänder und Faszien

  • Als Rehabilitationsunterstützung nach Verletzungen, Krankheiten und Operationen

  • Schon direkt nach der Verletzung / OP kann u.U. mit der Reha begonnen werden. Aktive und passive Übungen fördern Beweglichkeit & Koordination, geschädigte Strukturen werden passend zu ihren Möglichkeiten mobilisiert, bewegt und damit trainiert, um die Funktionsfähigkeit der betroffenen Strukturen zu erhalten (insbes. bei langen Stehpausen o. Sehnenverletzungen) sowie Verklebungen und Narbenbildung zu verhindern.

  • Unterstützung und Beschleunigung des Heilungsprozesses, schnellere Regeneration

  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte

  • Steigerung der Durchblutung durch Anregung des Blut- und Lymphsystems – Förderung der Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff sowie Abtransport von Abfallstoffen aus dem Gewebe

  • Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn – schmerzstillend

  • Entspannung (physisch und psychisch)

  • Zu hoher Muskeltonus entspannt sich, zu niedriger Muskeltonus wird angeregt zu mehr Grundspannung

  • Lösung von Verkürzungen und Dauerkontraktionen (Verspannungen) und Verklebungen in der Muskulatur / im Gewebe

  • Entlastung benachbarter, überbeanspruchter Strukturen

  • Unterstützung beim Wiederaufbau von gesunder Muskulatur

  • Therapie bereits vorhandener Schwachstellen

 

Prävention

  • Gesunderhaltung

  • Erhaltung der Beweglichkeit und optimalen Funktionsfähigkeit aller Strukturen des Bewegungsapparates

  • Prävention von Verspannungen und Verletzungen

  • Frühzeitiges Erkennen von Fehlbelastungen und Dysbalancen (Vermeiden von Überlastungen, Verschleisserscheinungen und Folgeschäden)

  • Vor, während und nach einem Turnier / grösserer sportlicher Beanspruchung

  • Vor und während des Trainingsbeginns bei Jungpferden


Und: je früher, desto besser! Warten Sie nicht zu lange.

Denn jede akute Situation (anfängliche Verspannungen, ein Unfall, Entzündungen), die zeitnah behandelt wird, zieht keine langwierigen Traumataschäden und chronischen Fehlbelastungen nach sich. Hat sich eine solche Situation lange manifestiert, braucht sie auch entsprechend lange zum Lösen und Ausheilen.

Insbesondere, da Pferde Meister der Kompensation sind und somit erste Anzeichen schon auf stärkere Probleme hinweisen können.


Verspannungen und Schmerzen münden immer in einen Teufelskreis. Wenn ein Pferd Schmerzen oder Stress (physisches und/oder psychisches Unwohlsein) empfindet, reagiert der Körper auf den unangenehmen Reiz mit verstärktem Festhalten der angrenzenden Muskulatur, um die betroffene Stelle zu entlasten – eine Verspannung entsteht. Schmerzt beispielsweise ein Gelenk, wird es das Pferd so wenig wie möglich bewegen, um die Schmerzen zu verringern. Dies hat zur Folge, dass sich die Muskulatur, die das Gelenk umgibt und für dessen Beweglichkeit verantwortlich ist, verspannt. Das Pferd nimmt unbewusst eine Schonhaltung ein und weitere Muskeln verkrampfen sich. Die „helfende“ Muskulatur selbst verspannt. Dem kann entgegengewirkt werden, indem die helfende, umgebende Muskulatur physiotherapeutisch behandelt und unterstützt wird.

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